Dritter Akt
mehrere Schauplätzeerster Schauplatz: Gebirg und Wald. Eine Einsiedelei
III,1
im Zentrum: Dialog zwischen Käthchen und Theobald wegen ihrer Zukunft (ca. 4 Seiten)
Käthchen, in trüber Stimmung, ist mit ihrem Vater und Gottfried Friedeborn (ihrem beleidigten Bräutigam in spe) auf dem Weg in ein Kloster. Nachdem ihr der Graf vom Strahl verboten hat, in seiner Nähe zu bleiben, sieht Käthchen in diesem Rückzug als Nonne die einzige Daseinsform.
Der Vater spürt Käthchens Trauer und will sie von diesem Schritt abhalten: er bietet ihr an, beim Grafen zu bleiben, sofern dieser es gestattet. Dieses großzügige Angebot löst bei ihr etwas Seltsames aus: nun will sie plötzlich nicht mehr ins Kloster, sondern mit dem Vater zurück nach Heilbronn und heiraten, wen auch immer er für sie aussucht. Was nun, Käthchen?
Vor der Umkehr werden sie im Kloster übernachten, bei Prior Hatto. (Wichtig für die weitere Handlung)
zweiter Schauplatz: Eine Herberge
III,2 bis III,4
Im Zentrum: Dialog eines zerknirschten Eifersüchtigen (ca. 4 Seiten)
Der Rheingraf vom Stein tobt aus Eifersucht wegen Kunigundes Liaison mit dem Grafen vom Strahl. Er plant einen Rachefeldzug, will Schadensersatz.
Er schickt zwei Boten mit je einem Brief los, einen an seinen Beichtvater, den Prior Hatto (!), einen an den Hauswart von Kunigundes Burg, den er offensichtlich zu kennen scheint.
Konfusion, ob die beiden Briefe richtig adressiert sind. (Wichtig für die weitere Handlung)
dritter Schauplatz: Burg von Thurneck
III,5 & III,6
Im Zentrum: Käthchen im hastigen Dialog mit Gottfried und dem Grafen (ca. 6 Seiten)
Der Graf vom Strahl und Gottfried halten sich in Kunigundes Burg auf.
Käthchen klopft an. Sie will vor dem Überfall des Rheingrafen warnen. Sie gelangte in den Besitz des Briefs vom Rheingraf vom Stein an den Hauswart, der irrtümlicherweise an Prior Hatto gelangte. Der Graf ist missmutig über Käthchens Rückkehr und wehrt sie zunächst ab, ist dann aber sehr dankbar für die Nachricht.
III,7 bis III,11
Im Zentrum: Käthchen hilft dem Grafen im Chaos (ca. 3 Seiten)
Alarm! Attacke! die Burg steht in Flammen. Der Graf vom Strahl alarmiert Gottfried, Käthchen erweist sich erneut als hilfreich und reicht ihm die Waffen, was ihn wieder aufregt.
III,12
Im Zentrum: Kunigunde und Käthchen und der Gang in Feuer (ca. 1 Seite)
Kunigunde jammert, weil ein geschenktes Portraits des Grafen zu verbrennen droht. Käthchen bietet sich an, es aus dem Feuer zu holen, der Graf versucht ihr das auszureden, Kunigunde besteht darauf.
III,13 & III,14
Im Zentrum: Käthchen im Feuer und der Graf will sie retten (ca. 4 Seiten)
Der Graf macht sich Sorgen um Käthchen, Kunigunde wird misstrauisch. Kunigunde hat ihr den falschen Schlüssel mitgegeben.
Der Graf will ins brennende Haus um Käthchen zu retten, doch das Haus stürzt ein.
Käthchen erscheint mit dem eingerollten Portrait, hinter ihr ein Engel. Tadaaa!
III,15 & III,16
Im Zentrum: Strahl und Käthchen vs. Kunigunde (ca. 4 Seiten)
Der Graf wähnt Käthchen zunächst tot und ist am Boden zerstört. Dann wird sie gefunden. Kunigunde schimpft mit Käthchen, weil sie nur das Portrait hat, nicht das Futteral, um das ihr angeblich ging. Der Graf ist angewidert angesichts so viel Undanks.
Der Rheingraf zieht geschlagen ab.
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